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Informations- und Planungssysteme (FIT, Dr. A.
Becks)
Die Arbeitsgruppe Informations- und Planungssysteme
erforscht aufgabenorientierte und prozessintegrierte Methoden des
Informationszugriffs. Die betrachteten Informationen können dabei in
Textform („unstrukturiert“) oder als strukturierter Datensatz (z.B. aus
einer Datenbank) vorliegen. Die erforschten Lösungen bedienen sowohl
Anwendungen, denen ein präzises, vom Nutzer mehr oder weniger stark
beschreibbares Informationsbedürfnis zugrunde liegt (beispielsweise eine
Suchanfrage an Google! oder eine Auswahloperation in einer
Datenbank) als auch Problemstellungen, in denen Daten eher explorativ
„durchstöbert“ oder analysiert werden, um tiefere Einblicke oder
Erkenntnisse zu gewinnen (Text und Data Mining).

Entwickelt und bewertet werden Werkzeuge, die
aufgabenorientierte Sichten auf diese unterschiedlichen
Informationsobjekte anbieten und auf die Unterstützung komplexer
Entscheidungs- und Planungsprobleme spezialisiert sind. Neben der
Erforschung dieser einzelnen Technologiebündel werden auch übergreifende
Anwendungsaufgaben betrachtet. Dabei werden Lösungskonzepte für
komplementäre Zugriffsmethoden auf die gleiche Informationsart
erarbeitet (vertikale Integration) sowie die Kombination des Zugriffs
auf zusammenhängende, aber unterschiedliche Daten untersucht
(horizontale Integration, z.B. automatische und nachvollziehbare
Anreicherung von OLAP-Kennzahlberichten mit Hintergrundinformationen aus
der Finanzpresse).
Beispiele für unsere Lösungen sind:

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OLAP:
InfoZoom ist ein Werkzeug für die interaktive, explorative
Datenanalyse. Mit InfoZoom können z.B. Korrelationen zwischen
Datenspalten in großen, relationalen Datentabellen visuell
ermittelt und untersucht werden. Ein Anwendungsbeispiel in der
Finanzdatenanalyse ist die Ermittlung des Zusammenhangs zwischen
der pünktlichen Rückzahlung von Krediten und persönlichen
Eigenschaften der Schuldner anhand großer Mengen historischer
Kundendaten.
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Text Mining:
DocMINER ist ein interaktives System, das Textmengen in Form von
Dokumentenlandkarten darstellt. Mit dieser visuellen Aufbereitung
lassen sich Gruppen inhaltlich ähnlicher Dokumente identifizieren,
zusammenfassen und anhand ihrer Texteigenschaften beschreiben. Ein
Anwendungsbeispiel im Customer Relationship Management ist die
Analyse, Klassifikation und Auswertung von Problemfeldern aus
eingehenden Beschwerden von Kunden. |
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