gif gif up gif contents
Nächste Seite: B RoD-Algorithmus Vorige Seite: 8.2 Ausblick

A Telos-Axiome

 

Die Axiome beziehen sich auf die vierstellige Propositionsrelation P(o,x,l,y) der extensionalen Objektbank.

Axiom 1 (Objektidentität):
Objektidentifikatoren sind eindeutig.
Axiome 2-4 (Namensaxiome):
Der Name von Individualobjekten ist eindeutig.

Der Name von Attributen ist eindeutig in Verbindung mit der Quelle.

Der Name von Instanzierungs- und Spezialisierungsobjekten (in, isa) ist eindeutig in Verbindung mit Quelle und Ziel.
Axiome 5-7:
Instanzierungs-, Spezialisierungs- und Attributierungsprädikate


Axiom 8:
Kein Objekt darf eine Attributdefinition einer seiner Klassen vernachlässigen.
Axiome 9-11:
Die isa-Relation ist eine partielle Ordnung auf den Objektidentifikatoren.


Axiom 12 (Vererbungsaxiom):
Die Klassenzugehörigkeit von Objekten wird auf die Oberklassen vererbt.
Axiom 13 (Klassifikationsaxiom):
Wenn ein Objekt mit Quelle x und Ziel y Instanz eines anderen Objektes mit Quelle c und Ziel d ist, so muß x auch Instanz von c, und y muß Instanz von d sein.
Axiom 14:
Eine Unterklasse, die ein Attribut mit demselben Namen wie ein Attribut einer Oberklasse definiert, muß dieses Attribut verfeinern.
Axiom 15:
Ein Attribut, das eine Verfeinerung (Unterklasse) eines anderen Attributes ist, muß dessen Quell- und Zielkomponente verfeinern
Axiom 16:
Für jedes Objekt gibt es immer eine 'kleinste' Attributkategorie mit einem gegebenen Namen m.
Axiome 17-26:
Die Zugehörigkeit zu den Systemklassen wird durch das Objektformat bestimmt.








Axiom 27:
Jedes Objekt fällt unter eine der vier Kategorien.
Axiome 28-32:
Es gibt fünf Systemklassen:




Axiom 33:
Objekte müssen bekannt sein, bevor sie referenziert werden können. Der Operator ist eine (vordefinierte) totale Ordnung auf der Menge der Identifikatoren.

Dieses Axiom verhindert pathologisch-rekursive Strukturen. So ist es z.B. nicht möglich, zwei Attribute und zu definieren.



gif gif up gif contents

Christoph Quix
31. Juli 1996