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Die Axiome beziehen sich auf die vierstellige Propositionsrelation
P(o,x,l,y) der extensionalen Objektbank.
- Axiom 1 (Objektidentität):
- Objektidentifikatoren sind eindeutig.
- Axiome 2-4 (Namensaxiome):
-
Der Name von Individualobjekten ist eindeutig.
Der Name von Attributen ist eindeutig in Verbindung mit der Quelle.
Der Name von Instanzierungs- und Spezialisierungsobjekten (in, isa)
ist eindeutig in Verbindung mit Quelle und Ziel.
- Axiome 5-7:
- Instanzierungs-, Spezialisierungs- und Attributierungsprädikate
- Axiom 8:
- Kein Objekt darf eine Attributdefinition einer seiner
Klassen vernachlässigen.
- Axiome 9-11:
- Die isa-Relation ist eine partielle Ordnung
auf den Objektidentifikatoren.
- Axiom 12 (Vererbungsaxiom):
- Die Klassenzugehörigkeit von
Objekten wird auf die Oberklassen vererbt.
- Axiom 13 (Klassifikationsaxiom):
- Wenn ein Objekt mit Quelle
x und Ziel y Instanz eines anderen Objektes mit Quelle c
und Ziel d ist, so muß x auch Instanz von c, und y muß Instanz von d sein.
- Axiom 14:
- Eine Unterklasse, die ein Attribut mit demselben Namen
wie ein Attribut einer Oberklasse definiert, muß dieses Attribut
verfeinern.
- Axiom 15:
- Ein Attribut, das eine Verfeinerung (Unterklasse)
eines anderen Attributes ist, muß dessen Quell- und Zielkomponente verfeinern
- Axiom 16:
- Für jedes Objekt gibt es immer eine
'kleinste' Attributkategorie mit einem gegebenen Namen m.
- Axiome 17-26:
- Die Zugehörigkeit zu den Systemklassen wird durch
das Objektformat bestimmt.
- Axiom 27:
- Jedes Objekt fällt unter eine der vier Kategorien.
- Axiome 28-32:
- Es gibt fünf Systemklassen:
- Axiom 33:
- Objekte müssen bekannt sein, bevor sie referenziert
werden können. Der Operator
ist eine (vordefinierte) totale Ordnung
auf der Menge der Identifikatoren.
Dieses Axiom verhindert pathologisch-rekursive Strukturen. So ist
es z.B. nicht möglich, zwei Attribute
und
zu definieren.
Christoph Quix
31. Juli 1996